Deutsch-Chinesische Kooperation zur industrienahen Qualifizierung von Ingenieuren in Mess- u. Sensortechnik - Das ISAT schlägt internationale Wellen

Love Waves, Optische Tracking Sensoren, konfokale Scanning Mikroskopie - beim ersten internationalen Workshop des Instituts für Sensor- und Aktortechnik, drehte sich – im Rahmen des Deutsch-Chinesischen Jahres der Wissenschaft und Bildung 2009/2010 – im Coburger Hofbrauhaus drei Tage lang alles um neue Entwicklungen und Applikationen in Sachen Sensor-Technologie.

Foto: Hochschule Coburg

Der Einladung des Institutsleiters Prof. Dr. Gerhard Lindner, der die Veranstaltung nicht nur als Präsentationsplattform, sondern auch als attraktive Möglichkeit zur Kontaktaufnahme konzipierte, waren im September 2009 rund 90 Fachleute gefolgt. Zu den Teilnehmern zählten neben den eingeladenen Gastreferenten aus dem In- und Ausland Wissenschafts- und Industrievertreter, die sich in diesem zukunftsträchtigen Forschungsbereich engagieren, sowie Gäste der Partnerhochschule USST in Shanghai  und  Studenten aus dem gemeinsamen Master-Programm „Analytical Instruments, Measurement and Sensor Technology“ (AIMS) – Frei nach dem Motto des Deutsch-Chinesischen Jahres „Gemeinsam auf dem Weg des Wissens“. Neben den neuesten Trends der Sensorik im Automobilbereich und in der Medizintechnik wurden dem hochkarätigen Fachpublikum in einer aussergewöhnlichen Mischung von ausführlichen Praxisberichten mit wissenschaftlichen Kurzbeiträgen auch  tiefgreifende theoretische Grundlagen zum Thema Surface Acoustic Waves (SAW) vorgestellt.  Die Präsentationen boten dabei eine einmalige Gelegenheit, industrielle Entwicklungen durch fundierte wissenschaftliche Ergebnisse voranzutreiben. In den Pausen und Abendveranstaltungen wurde den Teilnehmer vor der historischen Kulisse Coburgs dann genügend Zeit für einen intensiven Ideen- und Erfahrungsaustausch geboten.

Anlässlich der Teilnahme von Wissenschaftlern der Partnerhochschule University of Shanghai for Science and Technology stellte dieser Workshop, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Deutschen Akademischen Austauschdienst gefördert wurde, auch einen Beitrag  zur Verständigung beider Länder in der Wissenschaft dar. Darüber hinaus wurde die Veranstaltung auch durch das Europäische Programm „Sensolutions“, mit dem Innovationen in der Sensortechnik im regionalen Umfeld der Hochschule Coburg angeregt werden sollen, unterstützt.
Die positive Resonanz hat das Organisationskomitee dazu bewogen, die Veranstaltung zu institutionalisieren und hat daher bereits mit den Planungen für den nächsten Sensorik-Workshop im September 2010 begonnen.

Ansprechpartner

  • Herr Gerhard Lindner

    • Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg, Institut für Sensor- und Aktortechnik
    • Friedrich-Streib-Str. 2
    • 96450 Coburg
    • Telefonnummer: +49 9561 317-154
    • Faxnummer: +49 9561 317-346
    • E-Mail-Adresse: lindner@hs-coburg.de