2. China-Deutschland-Forum zu Klimaänderung und Energie

Zwischen dem 28. und dem 30.04.2009 fand an der Universität zu Köln das 2. China-Deutschland-Forum zu den Themen Klimaänderung und Energie statt. Bei den über 65 Teilnehmern handelte es sich um Wissenschaftler, Regierungsbeamte und Vertreter der Industrie aus China und Deutschland.

Foto: Uni Köln

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Landesregierung Nordrhein-Westfalens und dem chinesischen Ministerium für Wissenschaft und Technologie, war es das Ziel des Forums, das große Potential zukünftiger Kooperationen beider Länder in den Bereichen Klimaänderung und Energie herauszustellen und den Beteiligten die Chance auf neue Kontakte zu bieten. Die Teilnehmer ließen im Rahmen des Forums aktuelle Entwicklungen auf beiden Gebieten Revue passieren und bekundeten ihr Vorhaben, ein Deutsch-Chinesisches Institut für Klimaänderungen und Energie zu gründen. Das Hauptaugenmerk dieses Instituts soll darauf liegen, die Kompetenzen der Wissenschaftler beider Länder miteinander zu verbinden, um die Forschung auf den relevanten Gebieten vorantreiben und  verbessern zu können.


 Professor Liu Yanhua, Vize-Minister des chinesischen Ministeriums für Wissenschaft und Technologie (MoST), sowie NRW-Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart eröffneten die Veranstaltung mit mitreißenden Grußworten. Grußwort-Sprecher Prof. Jiang Zhenghua, ehemaliger Vize-Vorsitzender des Nationalen Volkskongresses der VR China sprach über die Zukunft des Umweltschutzes, mit besonderem Fokus auf die Perspektiven Chinas. Er betonte außerdem, dass der Schutz der Umwelt ein Thema sei, welches die ganze Welt beschäftige, und rief dazu auf, zu handeln.In höchst interessanten Reden stellten im Folgenden Redner aus unterschiedlichsten Themengebieten in mehreren Sitzungen verschiedene Schwerpunkte der Bereiche Klimaänderung und Energie heraus, etwa „Klimakatastrophen“ oder „Energietechnologie“. Die Sitzungen wurden von den Teilnehmern mit großem Interesse verfolgt und im Anschluss rege diskutiert.  Bei der anschließenden Besichtigung von Forschungsinstituten und Energiegewinnungsanlagen konnte das erworbene Wissen auch direkt vor Ort angewandt werden. Alle Teilnehmer waren sich darüber einig, dass gerade Themen, die jeden Menschen betreffen, wie der Verhinderung des Klimawandels, größere Bedeutung beigemessen werden müsse. Das Forum soll als Grundstein für die künftige stärkere Zusammenarbeit betrachtet werden.

 

Ansprechpartner

  • Herr Prof.Dr. Shao Yaping

    • Universität Köln, Institut für Geophysik und Meteorologie
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